Entstehungsgeschichte und Entwicklung des Tennisclub

Namensgeber dieses Vereines ist die ehemalige Zechenanlage Friedrich der Große. Die Schachtanlagen I + II der Zeche Friedrich der Große wurden im Jahr 1870 im Stadtteil Herne-Horsthausen abgeteuft.


1872 begann die Förderung mit jährlich 13114 Tonnen Kohle. Die unterste Sohle lag damals 600 Meter tief. Die Zeche förderte im Jahr 1875 mit 498 Arbeitern bereits 67966 Tonnen, im Jahr 1921 mit 210 Beamten und 5942 Arbeitern 869161 Tonnen. Der vorbeiführende Kanal half der Zeche, ihre Kohle schneller und gewiss auch billiger in die Häfen der anderen Städte an Rhein und Ruhr zu befördern.


Im Jahr 1968 bildete sich zunächst aus den Mitarbeitern dieses Zechenbetriebes eine Betriebssportgemeinschaft mit fünf Abteilungen. Den Löwenanteil stellte die Tennisabteilung mit damals 120 Mitgliedern. Eigeninitiative wurde damals wie heute groß geschrieben. So entstand im Laufe der Jahre eine Sportanlage mit acht Außenplätzen sowie eine Tennishalle mit zwei Teppichplätzen. Letzter Höhepunkt des Ausbaus der Tennisanlage war die Fertigstellung des neuen Clubhauses mit Gastronomie und Fitnessbereich.

Zeche Friedrich der Große | Foto: © Stadt Herne
Foto: © Stadt Herne

Heute ist der Tennisclub ein eigenständiger Verein und hat mit den früheren Unterabteilungen der Sportgemeinschaft nur noch den Namen der Zeche Friedrich der Große gemein. Mit der Umwandlung in die Eigenständigkeit nahm auch der sportliche Rahmen erfolgreich, konkrete Formen an:


Speziell der Jugendarbeit wird bis heute ein besonderes Gewicht gegeben. 1987 führten die Jugendwarte des Clubs erstmals ein Jüngstenturnier aus, aus dessen Wiege das heutige "Herner Jugendturnier" geboren wurde. Das mittlerweile ein fester Bestandteil des DTB-Terminkalender ist.

Ein paar Daten und Fakten der Jugendarbeit:
  • 1991 Junioren AK V werden Ruhrbezirksmeister
  • 1993 Aufstieg der Herner Henkel-Mannschaft in die Leistungsklasse
  • 1995 Erringung von fünf Einzeltiteln bei den Stadtmeisterschaften
  • 1996 Junioren- und Knabenteam spielte in der Leistungsklasse des Ruhrbezirks IV

Auch in den sonstigen Spielklassen entwickelte sich der Verein mit Erfolg bis in die Oberliga. Auch Aktivitäten außerhalb des weißen Sports finden regelmäßig statt.